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11.-13.10.2021 > INTENSIV-WORKSHOP BEI DER GPM

Wie Sie sich neu positionieren und Ihre Projekte erfolgreicher machen können

Die Agilisierung der Projekte und ihres Umfelds bringt eine Menge Verunsicherung mit sich, aufgrund veränderter Abläufe und Strukturen inkl. neuer Rollen-Sets wie ProductOwner, ScrumMaster und selbstorganisierter Teams. Gleichzeitig werden neue und auch aufgefrischte Methoden eingeführt, die nur reibungslos funktionieren, wenn sich die „Denke“ und damit auch die Kultur im Projekt und in der Organisation drumherum grundsätzlich neu ausrichtet. Damit ist also ein tiefgreifender Wandel verbunden, der Projektleiter/-managerInnen (PL/PM) auffordert sich ggf. neu zu positionieren und bisherige Führungskonzepte sowohl in Unternehmen als auch in der Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen. Führung muss also neu definiert und verteilt werden im agilen Projekt-Kontext. Es werden neue Kompetenzen benötigt, viel ist auch von einem agilen „mindset“ die Rede, der eine andere Haltung gegenüber den Menschen, den Aufgaben, den Zielen, der Organisation beinhaltet.

Sie fragen sich, was das für Sie heißt und wie sie diese Herausforderungen meistern können? Dafür bietet der Workshop Re-Thinking Führung im agilen Projekt einen Reflexionsraum in der Management Akademie Weimar sowie kreative und praktische Antworten auf Ihre Fragen.

Ihr Nutzen

  • Erfahrungs-Reflexion mit dem erfahrenen Workshopleiter: Sie lassen Ihre Erfahrungen in einer neuen Art und Weise Revue passieren – vor dem Hintergrund laufender und neuer Herausforderungen.
  • Sie erarbeiten in kreativen Lern-Settings verschiedene Szenarien für Ihre Neu-Positionierung als Führungsperson und klären einen für Sie passenden Führungsansatz in Ihrer Projektumgebung.
  • Sie schauen über Ihren „Projekt-Rand“ hinaus und bekommen im persönlichen Gespräch wertvolle Hinweise, um Ihre Führungskompetenz zu erhöhen.
  • Sie arbeiten im traumhaften Ambiente der Villa Ingrid und begleitet durch den philosophisch-künstlerischen Background der Kulturstadt Weimar (die Sie via Stadtführung erleben werden)

Teilnehmerkreis: 

  • Projektleiter (PL), Projektmanager (PM), die vom Umbau in Richtung „agil“ oder „hybrid“ oder „lean“ mit und in ihren Projekten bzw. Unternehmen betroffen sind und auch Erfahrung mit der weiteren Digitalisierung des Projektgeschehens machen
  • Scrum Master(SM), Product Owner(PO) und andere ebenfalls durch diesen Umbau betroffene Berufsgruppen (wie z.B. PO- oder PMO-Mitarbeiter, oder auch Portfolio-Manager, agile coaches)
  • Personalentwicklungs- und Change-Fachleute, wg. nützlichem Perspektivwechsel und wichtigen Schlußfolgerungen für ihre Arbeit.

Termin, Ort

14./15.9. 2021 – Villa Ingrid in Weimar
https://www.villa-ingrid.com/

Kosten

1.180 € zuzügl. MwSt (Vollzahler)
930 € zuzügl. MwSt (red.) GPM-Mitglieder, Hochschulen, öffentliche Verwaltung etc.

Anmeldung

Anfragen per E-Mail an anmeldung@metisleadership.com
Oder nutzen Sie unser Formular, um mit uns in Kontakt zu treten.

Hotelübernachtung

Die Villa Ingrid bietet zu Vorzugskonditionen (nach dem First Come, First Served Prinzip) ein zahlenmäßig begrenztes sehr attraktives Übernachtungsangebot an. Für Übernachtungsanfragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Cornelia Hoppe.

Das im Weimarer Villenviertel fußläufig zu den Kulturdenkmälern und Parks gelegene Tagungszentrum Villa Ingrid mit parkähnlichem Garten, Bibliothek und Kaminzimmer bietet einen inspirierenden  Raum für gemeinsame Reflexion, Erfahrungsaustausch und Innovation.

Villa Ingrid – Gartenimpression | Bilder www.villa-ingrid.com

Cornelia Hoppe

Villa Ingrid
Geschäftsführung
Frau Cornelia Hoppe
Gutenbergstraße 1
99423 Weimar

Tel. 03643 4489755
Mobil 0163 5100402
kontakt@villa-ingrid.com
https://www.villa-ingrid.com/

Hintergründe zum Workshop

Neue und teilweise schon viele Jahre alte Führungsansätze (wie z.B. „servant leadership“, Greenleafs, 1970, Wiederauflage 1991, aktualisiert von Spears, 2003,) werden derzeit in der Fachwelt diskutiert. Hierbei wächst die Erkenntnis, dass der „agile Ansatz“ seine Grenzen hat und mehr und mehr mit anderen Ansätzen zu „hybrid“ kombiniert wird (vgl. z.B. die Quovadis Agile-Studie, hrsg v. Komus u.a.,2019) und insofern dieser „dienende Ansatz“ nicht reicht (vgl. dazu Wagenhals, 2020). Diese Entwicklung hat in einigen Branchen bereits dazu geführt, dass Projektleiter (PL) und Projektmanager (PM) in ihrer alten Rollen-Kombination nicht mehr benötigt werden (s. dazu die noch unveröff. Recherche der FGr „führen in und von Projekten“ der GPM, 2018).

Der 2.Trend – die fortschreitende Digitalisierung – wirkt sich auf Projekte schon viele Jahre aus. Die Integration neuer „intelligenter“ Technologien und in diesem Zusammenhang die Anwendung digitaler Methoden führt zum Teil zu disruptiven Veränderungsprozessen in der Unternehmenswelt. Ob dies die Antwort auf die vielbeschworene Steigerung der Komplexität von Projekten ist, bleibt dahingestellt. Sicherlich hat sie das Stakeholdermanagement erheblich anspruchsvoller macht. Gleichzeitig kann man in Projekten schon länger beobachten, dass software-gestützte Abläufe, wie z.B. automatische Zugriffe auf Dokumente, Übersichten oder der Abgleich mit Vorschriften und mittlerweile elaborierte collaborative Tools, die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau heben. Allerdings scheint der „Siegeszug“ der „KI“ im Projekt noch auf sich warten zu lassen (vgl. z.B. Schäfer auf dem PM-Tag der Regionalgruppe der GPM in Karlsruhe, 2017).

Wir erleben also einen massiven Umbruch, der den PL/PM vor enorme Herausforderungen stellt und sowohl sein klassisches „Rollen-Set“, als auch den mit seiner Funktion verbundenen Führungsansatz in Frage stellt. Dabei verstärkt sich insgesamt der Druck auf die Organisation in Richtung Reduzierung von Hierarchie und Stärkung von Selbstorganisation. Digitalisierung kann diesen Prozesse dann unterstützen, wenn sie zu einer neuen Qualität der Zusammenarbeit vieler verschiedener Spezialisten beiträgt. Nun wird es Zeit, sich genauer mit den besonderen Herausforderungen und Randbedingungen zu beschäftigen und zu prüfen, wie sich Führungskräfte neu positionieren können und müssen und welche Führungsmodelle und -konzepte nützlich sein können für die Neuorganisation der Projekte und deren Erfolg bis hin zur agilen Neugestaltung von Unternehmen und Verwaltungen.

Warum metisleadership mit der Management Akademie Weimar zu diesem Thema kooperiert

Die Pandemie und die Klimakrise zerstören die Illusion eines „Weiter so“. Die Digitalisierung eröffnet Chancen, kann aber auch als Brandbeschleuniger wirken, wenn sie nicht in eine Strategie nachhaltiger Entwicklung eingebettet ist. Komplexität, Unsicherheit und Risiken steigen. Für jede Führungskraft stellt sich auf dieser Reise die Frage nach ihrem persönlichen inneren Kompass und den Werten ihrer Organisation. In diesem Kontext ist der Workshop „Re-Thinking Führung im agilen Projekt“ konzeptionell in der Management Akademie Weimar herzlich Willkommen. Wir verbinden in  fruchtbarer Weise das integralen Führungsmodell.

Bild Norman Heydenreich
Dipl. Math. Norman Heydenreich, Akademieleiter

Das „Weimarer Modell“

Bild Norman Heydenreich

Die digitale Transformation eröffnet Chancen in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Gesellschaft: neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, wirtschaftliches Wachstum, Bildung und die Lösung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen. Zunehmende Komplexität und Vernetzung beschleunigen aber auch globale Risiken, krisenhafte Entwicklungen, Machtmissbrauch, Manipulation und Kriminalität. Die Informationsflut digitaler Netzwerke schwächt die Orientierung und Urteilskraft von Sachzwängen getriebener Führungskräfte. Bewährte Governance- und Führungsprinzipien versagen. Viele zahlen mit ihrer Gesundheit.

Immer mehr Führungskräfte und Mitarbeiter stellen sich die Frage, in welchem Zusammenhang ihr Engagement sinnvoll ist: Wie können wir die Zukunft unserer Organisationen, Gemeinschaften und unseres Planeten mit Verantwortung und Inspiration gestalten? In welcher Organisation und in welcher Gesellschaft wollen wir arbeiten und leben? Wer die Richtung der Entwicklung bestimmt und wer sie gestaltet – das ist eine Frage der bestimmenden Werte und Visionen, wirksamer Governance und eines effektiven Managements des Wandels. Wie können auch gewinnorientierte Unternehmen und bürokratische Verwaltungen die neuen Ideen der Postmoderne (wie Gemeinwohlökonomie, Ökologie, Nachhaltigkeit und wertschätzendes Miteinander) mit den wertvollen Seiten der Moderne (z.B. Effektivität, Effizienz, wirtschaftlicher Erfolg) integrieren? Wie können Handeln mit Bewusstsein, Rationalität mit Mitgefühl und Sachlichkeit mit Spiritualität verbunden werden? Welches Potenzial hat der integrale Ansatz in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Welche Erfahrungen gibt es? Welche Fragen sind noch offen?

Integrale Führung

Die Management Akademie hat hierzu das sog. Weimarer Management Modell entwickelt, das auf dem Prinzip der Integralen Führung basiert. Die Akadmie arbeitet eng mit der IPMA International Project Management Association zusammen. Die IPMA vereint als Dachverband rund 70 Mitglieds­gesellschaften von allen Kontinenten. Die Management Akademie Weimar bietet In der Villa Ingrid in Weimar einen exquisiten Vertrauensraum für den Austausch von Führungskräften und Projekt­managern an.

https://www.managementakademieweimar.de/n-heydenreich/

Die Akademie ist historisch aber auch konzeptionell ein bemerkenswerter Ort der Kulturstadt Weimar. Sie knüpft an deren Tradition des interdisziplinären Dialogs an. Auf der Grundlage des humanistischen Menschenbildes und ganzheitlichen Weltverständnisses der Weimarer Klassik und ihrer Fortführung in den Ideen des Bauhaus integriert sie Managementpraxis, Wissenschaft, Philosophie und Kunst und fördert die Entwicklung aller menschlichen Potenziale als Bausteine einer Zukunftsbildung.


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