WS: „Warum weiter das Scheitern von Projekten provozieren – als Verantwortlicher lieber bessere Rahmenbedingungen schaffen“
Statt immer wieder an denselben Punkten zu scheitern: setzen förderlicher Rahmenbedingungen für das Gelingen von Digitalisierungs-/ Transformationsprojekten
Für uns als CIO´s/CEO`s usw. tut sich grade in diesen Krisen- und Umbruchzeiten ein grundsätzlicher Widerspruch auf: wir sollen und wollen Neue Wege gehen, Neues ausprobieren, Innovationen vorantreiben – aber gleichzeitig sollen wir auch sparen, möglichst effizient sein und wehe, wir verlassen gewohnte Bahnen. Und natürlich wissen wir nicht genau – wenn wir was Neues machen – ob das von Erfolg gekrönt sein wird und wieviel Geld und Zeit wir dafür investieren müssen/ sollten, um erfolgreich sein zu können. Es geht also um die Frage, wie wir im „laufenden Betrieb“ den „Umbau“ gewuppt kriegen ohne uns und dem Unternehmen zu schaden. Wir müssten also was von „organisationaler Ambidextrie“ verstehen (vgl. Rost u.a.,2014).
Für uns zielt eine „Transformation“ auf den Übergang zu einem neuen Geschäftsmodell bzw. einer neuen Vision oder Mission mit den dazu gehörigen Prozess-, Technologie-, Struktur- und Kulturveränderungen. Insofern führt der derzeit stark gehypte Begriff „digitale Transformation“ in die Irre, weil er unterstellt, es ginge „nur“ um eine technische Umwälzung. Insofern raten wir, diese Klärung an den Anfang eines entsprechenden Transformationsprojekts oder Entwicklungsprogramms zu stellen und mit der systemischen Sicht auf Ihre Organisation zu verbinden, um so die Komplexität und die Dynamik Ihrer Organisation besser in den Blick zu nehmen.
Gleichzeitig geht es immer mehr darum, unsere Leute nicht nur „mitzunehmen“, sondern sie dazu zu befähigen, sich qualifiziert einzubringen, innovativ zu sein, dass sie sich auch trauen nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch Neues zu wagen, Experimente zu machen. Wir müssen Ihnen mehr zumuten und auch mehr zutrauen, um die derzeitigen Herausforderungen bewältigen zu können.
All das fließt zusammen in einem sinnvollen Rahmen, der es möglich macht, schneller und besser als bisher z.B. den nächsten Digitalisierungs-Schritt gezielt zu fördern, die nötige Transformation anzustoßen und klug begleiten zu können.
Wie man einen derartigen Rahmen in der heutigen Zeit – unter Verarbeitung der vielen Erkenntnisse aus gescheiterten Projekten der letzten Jahre – gestalten kann bzw. sollte, werden Sie in diesem Workshop gemeinsam mit Anderen erarbeiten.
Die Agenda
- wir werden uns kennenlernen, Fragen und Begriffe kläre
- Ihre spezifische Situation/ Herangehensweise auf den „Prüfstand“ stellen und ihre bisherigen Handlungsmuster konfrontieren mit dem, was heute ggf nötig ist.
- Ihre bisher genutzten Fakten und Konzepte/Modelle für die Gestaltung von Rahmenbedingungen für Ihre Projekte/ Programme hinterfragen und ggf neu bestimmen, was heute nützlich bzw. sinnvoll sein könnte
- Erproben neuer Überlegungen für die Ausgestaltung von Rahmenbedingungen, die „Scheiter-Fallen“ vermeiden und zum Gelingen der Projekte beitragen.
Wir nutzen zur Beantwortung Ihrer Fragen und zur Begleitung neuer Wege einige wichtige Erkenntnisse aus Studien zu gescheiterten Projekten (vgl. z.b. Komus u.a.,2015) und zum Thema „Umbau von Denk- und Handlungs-Routinen“ (wie z.B. Häußling et al., 2012; Borgert, 2014, Appelo, 2014, Scharmer, 2007,2020). Neugierig? Dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung.

