WS: „Neue Wege gehen mit „Reload“, um die üblichen Scheiter-Punkte bei großen Projekten zu vermeiden“
- Ziel und Projektauftrag sind unklar oder nicht gut kommuniziert.
- Probleme des Projekts werden nicht wahrgenommen oder verleugnet.
- Pläne (Termine, Aufwände) sind unrealistisch und werden oft nicht eingehalten.
- Die Stakeholder sind bekannt, werden aber nicht angemessen einbezogen – kritische Stakeholder werden gerne ausgegrenzt.
- Projektrisiken werden allenfalls zu Beginn formuliert, werden aber im weiteren Projektablauf nicht konsequent bearbeitet.
- Komplexität und Unsicherheiten (VUCA) werden unterschätzt – bestehende Handlungsanleitungen dazu werden in der Praxis ignoriert.
In Gesprächen mit Projekt- oder Changemanagern bekommt man den Eindruck, als sei „Scheitern“ eine Ausnahme und betreffe „nur die Anderen“. Man tausche sich ja viel aus und lerne von anderen Projekten („best practices“). Das macht uns stutzig – was ist da los? Wenn man davon ausgeht, dass diese Haltung und Argumentation von qualifizierten, teilweise zertifizierten, erfahrenen Fachleuten gezeigt wird, dann muss es darum gehen, die Reflexion zu verändern und zu den schädlichen Handlungs-Mustern und den wirklichen Ursachen von Krisen oder Scheitern vorzudringen, um ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, das Handeln und die dahinter stehenden Konzepte besser auf das Gelingen von Projekten auszurichten.
Wir sind überzeugt, dass es sich lohnt, hier nochmal genaue hinzuschauen; daher haben wir auf der Basis einiger innovativer Konzepte das WS-format „ChangeReload“ konstruiert, mit dessen Hilfe es gelingt, die hinter unserer Praxis steckenden Konzepte/ Vorgehensweisen/ Modelle/ Grundsätze sichtbar und damit veränderbar zu machen – hierdurch entstehen Möglichkeiten, die gelernten Denk- und Handlungsmuster zu durchbrechen und neue Wege zur Bewältigung der hohen Anforderungen im Projektgeschäft zu entdecken.
Wir werden Euch in einem 15minütigen Impuls unseren „Reload“-Ansatz vorstellen und Euch dann nach Scheiter-Beispielen fragen (wir haben natürlich auch eines von uns dabei); diese Beispiele tauscht Ihr in Break-Out-Sessions aus inkl. euer Verständnis von Scheitern (vielleicht auch im Unterschied zur Krise) und die Euch zu diesem Thema beschäftigenden Fragen; wir diskutieren dann Eure Erkenntnisse im Plenum und zeigen anhand eines Beispiels, wie wir dann hinter die Kulissen schauen und was wir dabei mit Eurer Hilfe an neuen Wegen/ Handlungs-Möglichkeiten entdecken.
Wir laden herzlich ein – und hoffen auf Eure Beispiele und Euren Mut, eingefahrene Denkmuster zu verlassen.
Wir hoffen, wir haben Euch neugierig gemacht und Ihr habt Lust bekommen, Eure Erfahrungen mit Krisen, „Fast-Scheitern“ oder gescheiterten Projekten nochmal neu anzuschauen und daraus Anregungen für anderes Handeln, das zum Gelingen beiträgt oder beitragen hätte können zu gewinnen. Herzliche Einladung – wir freuen uns dann über Eure Beispiele/ Erfahrungen.

