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Re-Thinking Projektleitung – 2 Termine für die Neu-Positionierung im Rollen-Mix

Projekte müssen kreativ, effektiv und schnell Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen – Agilität gilt häufig als die Zauberformel! Durch diese Vorgehensweise ändern sich die Anforderungen an die Projektleiter: sie müssen sich umstellen in Haltung und Methodik, werden konfrontiert mit einer direkteren Einbeziehung der Kunden und müssen sich mit neuen Rollen wie dem ScrumMaster und dem ProductOwner auseinandersetzung und mit dem Anspruch, dass das Projektteam sich stärker auf ein Projekt konzentriert und mehr selbstorganisiert handelt. Wie werden seine bisherigen Führungsaufgaben unter diesen Bedingungen neu verteilt und was bleibt für ihn übrig? Wie muß er sich also neu aufstellen, damit er eine Zukunft hat? Welche neuen Führungskonzepte spielen dabei eine Rolle und wie sollte man umdenken und „umfühlen“, um hier weiterhin souverän agieren zu können?

Diese und andere spannende Fragen werden in diesem besonderen Führungs-Seminar der HAUFE Akademie, das eher ein Workshop ist, aufgeworfen und diskutiert – Sie werden es nicht bereuen, wenn Sie sich anmelden.

Termine und Orte: 15.-16.07.2019 in München; 23./24.09.2019 in Hamburg

Workshopleiter:
Dr. Klaus Wagenhals

Zielgruppe:
Projektleiter und Projektmanager, Führungsverantwortliche in Stabsstellen und Fachabteilungen, Portfolio-Manager, PO- oder PMO-Mitarbeiter, HR-Verantwortliche und Personalentwickler mit Fokus Projektarbeit.

Anmeldung: https://www.haufe-akademie.de/29.30;fragen zum Inhalt an kw@metisleadership.com

Re-Thinking Projektleitung – weitere neue Erkenntnisse über die Zukunft des Projektleiters

Nun haben sich wieder 7 Projektmanager mit mir zusammen – diesmal in München – im Rahmen eines HAUFE-Seminars Gedanken zu ihrer Zukunft gemacht. Nach einem Abschnitt, in dem sich alle mit ihren Projekten in der jeweiligen Firma verortet haben (systemischer Blick auf das Projekt: Zusammenhänge und Abhängigkeiten erkennen in den Strukturen einer Organisation sowie Kennenlernen der jeweiligen Kultur/ Führungsphilosophie usw.) und wir die sich daraus ergebenden Herausforderungen an die Projekte und ihre Manager bzw. Leiter diskutiert und uns mit den öffentlich zugänglichen Einschätzungen dazu beschäftigt haben, wurden die Rollen gesammelt, die es braucht, um ein gutes Projekt zu machen. Und diese Rollenvielfalt wurde dann wie in einer Werkstatt mit den unterschiedlichen Argumenten den neuen, agilen Rollen ScrumMaster, ProductOwner und selbstorganisiertes Team zugeordnet, wieder verändert, neu überlegt – natürlich auch mit der Frage, was bleibt (sinnigerweise) für den Projektmanager/-leiter übrig? Und interessanterweise gab es ganz unterschiedliche Erfahrungen: der Projektmanager bleibt erstmal und koordiniert die neu-entstandenen Scrum-Teams – ist also sowas wie ein chiefScrummer. Eine andere, sehr häufig anzutreffende Variante ist: der Projektleiter geht auf eine Scrum-Schulung ist wird mit der Erwartung konfrontiert – wieder zuhause – dass er Scrum einführt. Dann hat er beide Rollen und wächst aber dann teilweise in die Scrum-Welt rein und bleibt da. wieder eine andere Variante besteht im Wechsel des Projektleiters zum ProductOwner, weil er bisher schon den meisten Kundenkontakt hatte. Und wenn es sowieso schon ein PMO gab, dann gibt es natürlich auch die Variante, dass der Projektleiter, der sich nun mit Scrum &Co (wenigstens etwas) auskennt, in die Rolle PMO-Team-Mitglied wechselt, um die Scrum-Teams zu betreuen. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Varianten – spannend ist ja die Frage, welche Variante – also welcher Rollen-Zuschnitt – hat eine sinnvolle, günstige, zukunftsweisende Perspektive im Sinne der agilen Weiterentwicklung der Projektelandschaft und ggf des gesamten Unternehmens?

Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge zu dieser Diskussion.

Ganz nebenbei: in der Fachgruppe „Führen im Projekt/ von Projekten“ recherchieren wir grade genau zu dieser Frage und haben schon erste Ergebnisse. Bei Interesse einfach melden.