Herzliche Einladung zum Experimentieren: unser erstes changeLab am 28./29.6.2018 in Stuttgart

changeLab: am 28./29.6.2018 in Stuttgart und am 28./29.11.2018 in Essen (in spezifischen Lab-Räumlichkeiten)

Workshopleiter: Dr. Klaus Wagenhals, Dr. Frank Kühn

Zielgruppe: Mittlere Führungkräfte: Bereichs-/Abteilungsleiter, head of PM, PPM oder PMO, productmanager, GF

In diesem 2-tägigen Laboratorium wollen wir mit Hilfe innovativer Methoden sowohl auf Ihre gemachten Change-Erfahrungen schauen mit dem klaren Focus auf Lernen – sowohl aus Fehlern, als auch aus positiven Entwicklungen, als auch auf Ihre Möglichkeiten, den laufenden oder geplanten Change anders zu gestalten – so, dass er gelingen kann. Grade in den derzeitigen Umbrüchen in den Unternehmen mit den Überschriften „agil“ und „digital“ wird es darauf ankommen, nicht nur aus Vergangenem zu lernen, sondern zu lernen, wie man sich auf die Zukunft besser vorbereitet, ohne sie zu kennen und welche Ansätze es dazu gibt, den „change des change“ zu betreiben.

Wir haben uns vor dem Hintergrund unserer vielfältigen Erfahrungen als Change-Begleiter vorgenommen, mit Ihnen als mittlere Führungskraft Ideen zu entwickeln und moderne oder eigentlich bekannte, aber neu-gedachte Instrumente auf Ihre Fragen und Themen anzuwenden und so dazu beizutragen, dass die von Ihnen gewünschten bzw. vorangetriebenen Verän­derungen gelingen. Sie sind ja schliesslich die Verbindungsstelle mitten im Unternehmen, Sie kennen alle Seiten und die vielen Schnittstellen und haben Erfahrungen, wie man trotz der vielen Tagesarbeit noch „on track“ bleibt. Wer wenn nicht Sie sollte die nächste Change-Welle erfolgreich gestalten und dabei möglichst viel für Ihr Unternehmen herausholen. Dies wird u.E. einer der zentralen Wettbewerbsfaktoren in der Zukunft sein – neben der Mitnahme und Begeisterung aller Beschäftigten.

Wir laden Sie also herzlich ein am 28./29.6.18 in Stuttgart oder im November in Essen dabei zu sein – wir bringen unsere Leidenschaft und unser breites Know-How inkl. Erfahrung ein und Sie Ihre Situation und Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie!!

Lesen Sie mehr unter: s.website – 2.Schaufenster ChangeLab – oder den Flyer, den wir Ihnen gerne auf Anforderung zuschicken

Re-Thinking Projektleitung – weitere neue Erkenntnisse über die Zukunft des Projektleiters

Nun haben sich wieder 7 Projektmanager mit mir zusammen – diesmal in München – im Rahmen eines HAUFE-Seminars Gedanken zu ihrer Zukunft gemacht. Nach einem Abschnitt, in dem sich alle mit ihren Projekten in der jeweiligen Firma verortet haben (systemischer Blick auf das Projekt: Zusammenhänge und Abhängigkeiten erkennen in den Strukturen einer Organisation sowie Kennenlernen der jeweiligen Kultur/ Führungsphilosophie usw.) und wir die sich daraus ergebenden Herausforderungen an die Projekte und ihre Manager bzw. Leiter diskutiert und uns mit den öffentlich zugänglichen Einschätzungen dazu beschäftigt haben, wurden die Rollen gesammelt, die es braucht, um ein gutes Projekt zu machen. Und diese Rollenvielfalt wurde dann wie in einer Werkstatt mit den unterschiedlichen Argumenten den neuen, agilen Rollen ScrumMaster, ProductOwner und selbstorganisiertes Team zugeordnet, wieder verändert, neu überlegt – natürlich auch mit der Frage, was bleibt (sinnigerweise) für den Projektmanager/-leiter übrig? Und interessanterweise gab es ganz unterschiedliche Erfahrungen: der Projektmanager bleibt erstmal und koordiniert die neu-entstandenen Scrum-Teams – ist also sowas wie ein chiefScrummer. Eine andere, sehr häufig anzutreffende Variante ist: der Projektleiter geht auf eine Scrum-Schulung ist wird mit der Erwartung konfrontiert – wieder zuhause – dass er Scrum einführt. Dann hat er beide Rollen und wächst aber dann teilweise in die Scrum-Welt rein und bleibt da. wieder eine andere Variante besteht im Wechsel des Projektleiters zum ProductOwner, weil er bisher schon den meisten Kundenkontakt hatte. Und wenn es sowieso schon ein PMO gab, dann gibt es natürlich auch die Variante, dass der Projektleiter, der sich nun mit Scrum &Co (wenigstens etwas) auskennt, in die Rolle PMO-Team-Mitglied wechselt, um die Scrum-Teams zu betreuen. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Varianten – spannend ist ja die Frage, welche Variante – also welcher Rollen-Zuschnitt – hat eine sinnvolle, günstige, zukunftsweisende Perspektive im Sinne der agilen Weiterentwicklung der Projektelandschaft und ggf des gesamten Unternehmens?

Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge zu dieser Diskussion.

Ganz nebenbei: in der Fachgruppe „Führen im Projekt/ von Projekten“ recherchieren wir grade genau zu dieser Frage und haben schon erste Ergebnisse. Bei Interesse einfach melden.