Projektleiter 2030 – wohin geht die Reise bei weiterer Digitalisierung und agilem Umbau? – ein Beitrag für die Blogparade im projektmagazin

Projektleiter 2030  – längst abgeschafft oder Schaltzentrale der (digitalen) Projektwelt? Wir beteiligen uns an der spannenden Blog-Debatte im projektmagazin

Noch im Dezember des letzten Jahres stellte das projektmagazin diese spannende Frage im Rahmen einer Blogparade und auch wir haben ein paar Gedanken dazu: im Aufriss wird auf die weitere Digitalisierung von Produktion und Dienstleistung verwiesen und die Erwartung, dass dieser neue Schub das Aus für einige Berufsgruppen sein dürfte, aber auch das Entstehen neuer Berufe und die Neu-Ausrichtung von bestehenden Berufen provoziert. Ob das dann eine „Degradierung“ oder eine „Aufwertung“ sein wird, muß noch offen bleiben, auch wenn der zuständige Redakteur bereits in der Wortwahl durchblicken lässt, dass er den PL in der Gefahr sieht – grade auch vor dem Hintergrund neuer Rollen wie product-owner und scrum-master – „nur noch die Koordinationsstelle für die Projektbeteiligten“ zu sein.

Es wäre naiv zu glauben, die seit vielen Jahren zu beobachtende Veränderung des PM-mind-sets und der Methodologie/ Verfahrensweisen (TOC, agil, hybrid usw.) aus den bereits genannten Gründen (Markt-Dynamik usw.) wie auch der – zumindest bei den Unternehmen, die den agilen Ansatz verstanden haben – um sich greifende Unternehmens-Umbau bliebe ohne Folgen für die Rolle bzw. besser gesagt das Rollen-Set des PL oder PM. Insofern ist es der Verdienst dieser Parade, mal eine Debatte darüber zu eröffnen, wie die Betroffenen und ggf ihre Chefs, diesen Wandel erleben und wo sie – grade aufgrund der Digitalisierung, aber auch aufgrund vielfältiger anderer Umbau-Aktivitäten – Befürchtungen oder Hoffnungen für sich und ihren Berufsstand für die Zukunft haben.

Mein Statement beschäftigt sich damit, dass es wohl in der Tat in Richtung Planung, Steuerung u.ä. Teilbereichen der Projektleiter-Arbeit eine weitere Automatisierung geben wird, dass es aber aufgrund der Vielfalt der Rollen und der sich im Projektgeschäft jetzt schon abzeichnenden neuen-(alten) Aufgaben wie z.B. Vernetzung, mehr Problemlösungen im Zusammenspiel mit dem Kunden, vielfältige Moderationsarbeiten, höhere Anforderungen an die Koordinierung komplexer Aufgaben-Pakete, sorgfältigere Stakeholder-Bearbeitung u.ä. eine Stärkung des PL geben kann. Vorausgesetzt, dass die sich zur Zeit abzeichnende Auseinandersetzung zwischen neuen Rollen(trägern) und dem Rollen-Set des PL zukunftsgerichtet geführt und er aufgrund seiner Bedeutung für die strategische Gesamtausrichtung des Unternehmens auch gestützt wird.

Folgen Sie dem Link und verfolgen Sie die Debatte und beteiligen Sie sich https://www.projektmagazin.de/blogparade_2017 oder schreiben Sie hier ihre Meinung zu diesem spannenden Thema. Wir freuen uns darüber und würden gerne mit Ihnen auch Ihre derzeitigen Beobachtungen diskutieren, weil wir glauben, dass sich hier in vielen Unternehmen eine wichtige Weichenstellung abzeichnet.

Ich wünsche noch ein tolles, spannendes, anregendes, aber auch leichtes und friedliches neues Jahr und grüße herzlich, Klaus Wagenhals

wenn die Organisation agil werden soll…was kann man von Projekten für diesen Change lernen?

Termin/Ort: 21.04.2018 | 18:00 – 21:00 Uhr, Eppelborn
eXirius IT Dienstleistungen GmbH
Juchem-Straße 24
66571 Eppelborn

Workshopleiter: Dr. Klaus Wagenhals

Zielgruppe: Projekt- und Teamleiter im agilen Umfeld

Im Fokus steht die These, dass man aus dem Projektmanagement einige wichtige Anregungen für den Umbau der Organisation in Richtung agil nutzen kann – dazu gehören z.B. folgende Elemente:

  • Komplexität bearbeiten & Abhängigkeiten erkennen – systemisches Denken
  • flexible Organisation – je nach Anforderungen – ebenso flexible Rollendefinitionen und -übernahmen/ entsprechende Kompetenzen aufbauen bzw. zum Einsatz bringen
  • Aktive Einbindung der Stakeholder – Interessen und Erwartungen Rechnung tragen; Beziehungen aufbauen und entwickeln
  • Entwicklung und Stabilisierung von selbstorganisiertem Handeln im Team
  • entsprechender Führungsstil: servant leadership, typgerechtes und situationsangepasstes Führen
  • moderne Vernetzung
  • grundsätzliches Change-Verständnis

Lesen Sie mehr unter: https://www.exirius.de/events/html

 

PM-advanced – wie kann sich der PM im agilen und digitalen Umfeld behaupten?

Termine: 21.-23.3.2018 und 8.-10.10.2018
Orte: Düsseldorf und Stuttgart

Workshopleiter: Dr. Klaus Wagenhals

In diesem Seminar, das im Rahmen des Bildungsprogramms der GPM für Projektleiter/-manager, die sich im „Umbruch“ befinden, angeboten wird, geht es darum, sich darüber klar zu werden, welche Herausforderungen durch die „Agilisierung“ und weitere „Digitalisierung“ der Projekte und ggf auch des gesamten Unternehmens an die Projektleiter/-manager, Teilprojektleiter, Programm- und Portfolio-Manager gestellt werden und wie man souverän damit umgehen kann. Insofern werden folgende Inhalte behandelt:

  • in welchem Kontext führe ich? wieweit sind wir schon in Richtung agil und digital vorangeschritten? welches sind meine Spezifika, mit denen ich mich „herumschlagen“ muß?
  • was sind die zentralen Rollen für mich als PL/PM und verändern sich diese mit dem Erscheinen neuer Rollen wie scrum master und product owner auf dem Spielfeld?
  • wie bewege ich mich in der Gruppendynamik meines Teams – ggf auch virtuell, international und auch in der Vernetzung mit den Stakeholdern des Projekts
  • was für ein Typ bin ich und wie sieht das für mein Team aus?
  • Umgang mit schwierigen Situationen: Lernen aus Fehlern und das Meistern von Problemlöse-Prozessen und Krisen
  • neues Denken und anderes Verhalten: was ziehe ich raus, um meine Führung zu verbessern?.

Lesen Sie mehr dazu unter:https://www.gpm-ipma.de/qualifizierung_zertifizierung/seminare_workshops/pm_seminare_termine/html